Neuer Kindergarten

Aufgrund der immer größeren Nachfrage zu Betreuungsangeboten und der künftigen Bedarfsmeldung des Kindergartenträgers, welche durch das Landratsamt bestätigt wurde, entschloss man sich im Gemeinderat eine neue Einrichtung zu bauen.

Im geplanten Neubau sollen fünf Gruppen untergebracht werden. Diese gliedern sich in drei Kindergarten- und zwei Krippengruppen. Eine Kindergartengruppe und zwei Krippengruppen benötigt man zur Kapazitätserhöhung. Die zwei restlichen Kindergartengruppen werden von der Einrichtung St. Katharina verlegt, da man dort die Räume für die steigende Zahl der Hortbetreuung benötigt.

Die Freien Wähler stimmten einstimmig für die neue Einrichtung. Ebenfalls einstimmig war ihr Votum für ein ebenerdiges Gebäude mit verstärktem Fundament. Dieses soll eine nochmalige Erweiterung nach oben ermöglichen.

Das Gebäude wird mit einem Flachdach ausgestattet. Ob dieses konventionell ausgestattet oder begrünt wird, muss noch entschieden werden.

Entscheidung Gemeinderatssitzung 30.07.2019

In der öffentlichen Gemeinderatssitzung wurde vom Gremium mit 11 : 1 Stimmen  der Platzbedarf für eine neue Einrichtung festgestellt.

Damit war der Weg für den Neubau frei. Das ebenerdige Gebäude umfasst eine Nutzfläche von 1174 m². Von dieser Fläche sind laut Raumprogramm der Regierung (Mindestmaße für benötige Flächen und nur diese Größe ist förderfähig),  568 m²  komplett mit 50 % förderfähig. Die Teilflächen daraus, welche für die zusätzlich benötigten zwei Krippengruppen und der Kindergartengruppe benötigt werden, erhalten aus einem Sonderprogramm des Bundes eine Zusatzförderung. Diese beträgt noch einmal 35 % der förderfähigen Kosten. Der Zuschuss-Antrag mit den Plänen muss dann jedoch bis zum 31.08.2019 bei der Regierung eingereicht worden sein. Das Bundesprogramm wird nicht verlängert.

Hier die Tabelle der förderfähigen Räume. Restliche Räumlichkeiten wie zum Beispiel Toilette etc. fallen nicht in das Förderprogramm. Man kann also davon ausgehen, dass ca. 60 bis 70 Prozent der Kosten des Neubaus durch die Gemeinde zu stemmen sind.

Förderfähig sind immer nur die in Spalte eins aufgeführten Maße.

Die Krippenräume wurden in ihrer Größe so gestaltet, dass diese auch für Kindergartengruppen genutzt werden können. Durch die jetzt geplante Größe, kann dort jeweils auch eine Eßecke eingerichtet werden. Ein zweiter Speisesaal war nicht förderfähig.

Der in der Gemeinderatssitzung vorgestellte Plan, dessen Raumaufteilung auch mit dem Träger und den Leitungen abgestimmt war, wurde einstimmig mit 12 : 0 Stimmen im Rat angenommen

 

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