Sternenkindergrab

„Was lange währt wird gut“ besagt eine alte Volksweisheit.

Dies trifft auch auf das Sternenkindergrab in Großwallstadt zu.

Als Gedenkstätte in der Hoffnung erbaut, dass man es nicht braucht, jedoch da zu sein wenn es benötigt wird um tiefe und schmerzhafte Trauer zu verarbeiten.

Am Mittwoch, 30. Juli fanden die Arbeiten mit dem Aufbau der Gedenkstele ihren Abschluss.

Der Gedenkort wurde auf Antrag und Vorschlägen der FW und einem mehrheitlichen Beschluss der von anderen Fraktionen unterstützt wurde, möglich.

Die Stele enthält im Innern ein Windklangspiel und trägt die Zeichen von Sternen bzw. Schmetterlingskindern.

Gesamtansicht

Bild Rückseite

Bild Frontansicht

Bild Windklangspiel

Roland Eppig, 1. Bürgermeister

Keine Änderungen am Wohnmobilstellplatz, Gemeinderatssitzung Dienstag, 01.07.2025

Die Pläne zur Umgestaltung des Wohnmobilstellplatzes sind ad acta gelegt.

Auf dem Stellplatz dürfen offiziell nur drei Fahrzeuge stehen.

Da der Platz über keine Ver- und Entsorgungsmöglichkeiten verfügt, gab es Pläne dies zu ändern und den Platz umzugestalten bzw. Zu vergrößern.

Umbauarbeiten im Bestand für drei Fahrzeuge hätten laut Berechnungen unseres Bauamt knapp über 100.000 € Investition bedeutet. Dies hätte Befestigung und Ver- und Entsorgung mit Strom und Abwasser beinhaltet.

Eine weitere Variante mit mehr als drei Fahrzeugen hätte eine Bauleitplanung nach sich gezogen und eine Investition von 300.000 € nach sich gezogen. Diese Zahl stammt von einem Planer, der ein entsprechendes Modell vorgestellt hatte.

Der Gemeinderat hat sich jetzt dazu entschlossen beide Pläne nicht weiter zu verfolgen und den „Status Quo“ zu behalten.

Entscheidungsgrundlage waren unabhängige Gespräche des Bürgermeisters und von Gemeinderäten/innen mit Nutzern des Platzes.

Diese waren allesamt begeistert einen solch schön gelegenen Platz kostenlos nutzen zu können. Die gesparte Nutzungsgebühr gebe man gerne in der örtlichen Gastronomie und im fußläufig erreichbaren Schwimmbad aus.

Des Weiteren wären fast alle modernen Wohnmobile auf Selbstversorgung mit Strom und Abwasser für mehrere Tage ausgelegt. Dies würde für einen Wochenendtrip sehr gut ausreichen.

Aufgrund dieser positiven Bilanz der Wohnmobilisten zu unserem Platz fiel die Entscheidung leicht und vor allem einstimmig alles so zu belassen.

Dass der Platz sehr beliebt ist sieht man an der starken Frequenz. Mehr als drei Nutzer sind fast immer anzutreffen. Dies wird aber toleriert, da vom Platz keine Störungen ausgehen.

Wir Freien Wähler stehen hinter dieser Entscheidung.

Was nützen Gebühren die Investitionen auf Jahrzehnte nicht decken.

Die Platznutzer sollen das gesparte Geld lieber in der örtlichen Gastronomie, dem Gewerbe und im Schwimmbad ausgeben.

Luftbildaufnahme Platz.

Platz ist beliebt

BILD 1

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Roland Eppig, 1. Bürgermeister

Friedhof erhält Quellsteinbrunnen, Sitzung Gemeinderat vom Dienstag, 01.07.2025

Es geht auch mit eigenen Ideen und ohne teure Architekten. Man braucht nur den Mut zur Lücke

Im Rahmen der Friedhofsumgestaltung und -verschönerung wurde in der Gemeinderatssitzung am 01.07.2025 beschlossen einen Quellsteinbrunnen zu errichten und Wiesengräber unter einem Baum zu ermöglichen.

Während der Quellsteinbrunnen bereits in Auftrag ist, warten wir bei den Wiesengräbern noch auf Angebote für die zentrale Trauerstätte.

Diese ist erforderlich, da auf der Wiese keinerlei Gegenstände abgelegt werden dürfen. Aus diesem Grund sollte man sich vorher genau überlegen ob man diese oder eine andere Bestattungsform wählt.

Wir werden Sie über die Planungen weiter auf dem laufenden halten.

Der Quellsteinbrunnen wird zwischen den Bänken vor der Urnenwand gebaut.

Dieser soll eine Oase der Ruhe sein und zum verweilen einladen.

Geplant sind ein Durchmesser von 170 cm, eine Beckenbauer von  30 cm. Der Beckendurchmesser liegt bei 120 cm.

Als Material wurde Sandstein gewählt. Dies passt sehr gut zur sandsteinernen Urnenwand im Hintergrund.

Standort Quellsteinbrunnen

Modell Quellsteinbrunnen

Roland Eppig, 1. Bürgermeister

Gemeinderatssitzung Dienstag 01.Juli 2025

Bürgermeister Roland Eppig begrüßt, dass der Bebauungsplan „Erweiterung Gewerbegebiet Am Wellenhäuschen“ letzte Hürde genommen hat.

In seiner letzten Sitzung fasste der Gemeinderat einstimmig den Satzungs- und Billigungsbeschluss und machte so den Weg für attraktive Neuansiedlungen bereit.

Dem Gemeinderat liegen schon viele interessante Bewerbungen vor. Durch diesen Umstand kann man für einen sicheren Gewerbemix sorgen, der langfristig zusätzliche Einnahmen für  solide Haushalte einbringt.

Wir gehen davon aus, dass schon im nächsten Jahr die ersten Firmengebäude stehen.

 

Höhe der Kreisumlage gerecht oder nicht?

Im Zeitungsartikel vom 24.06.2025 berichtet das Main Echo über die Kreisumlage.

Die Kreisumlage im Landkreis Miltenberg sorgt aktuell in vielen Orten für Diskussionen – auch bei uns in Großwallstadt.

Durch kluge Ansiedlungsstrategien für Unternehmen, Einkaufsmöglichkeiten, Ärzten und einer soliden Finanzpolitik des Gemeinderates hat sich unsere Kommune zu einer wirtschaftlich starken Gemeinde entwickelt.

Gosswallstadts wirtschaftliche Stärke zeigt sich auch bei der Kreisumlage 2025.

Wir gehören regelmäßig zu den größten Zahlern im Landkreis. Mit rund 1.427 € pro Einwohner leistet Großwallstadt 2025 mit großem Abstand den höchsten pro Kopfbeitrag der Kreis-Gemeinden. Insgesamt überweisen wir heuer rund 5,84 Millionen € Euro an den Kreis. Dies sind täglich 16.000 €.

Der Hebesatz der Kreisumlage ist dieses Jahr auf einen Rekordwert gestiegen.

47,9 %  2025 gegenüber 43 % in 2024.

Wir sind uns in Großwallstadt unserer Verantwortung bewusst, da unsere Abgaben unter anderem in Straßenbau und Schulen des Landkreises fließen.

Aber muss diese Höhe sein?

Für uns und andere Kommunen bedeutet dieser Umlagensatz enorme Belastungen.

Dies können sich viele Gemeinden nur durch steigende Gebühren bzw. Steuern und Einsparungen bei freiwilligen Leistungen leisten.

Unser Bürgermeister und Kreisrat Roland Eppig hat diese Entwicklung in der Haushaltsdebatte deutlich kritisiert:

Das Vorgehen des Landkreises grenzt aus seiner Sicht an „Raubrittertum“.

Die Belastung könnte bei einer vorausschauenderen Finanz- und Personalpolitik geringer sein.

Kreisgemeinden können nicht alle Projekte sofort bzw.  auf einmal umsetzen und müssen darauf hinarbeiten bzw. sparen.

Der Kreis anscheinend nicht, da er zuviel auf einmal umsetzt.

Ministerpräsident Markus Söder kritisiert sehr oft die ungerechte Belastung beim Länderfinanzausgleich ohne etwas dagegen im eigenen Land zu unternehmen.

Denn bei der Kommunalfinanzierung ist es ähnlich wie beim Länderfinanzausgleich.

Starke Kommunen werden überproportional belastet.

Wir, die Freien Wähler Großwallstadt wissen, dass starke Gemeinden ihren Beitrag  für die Gemeinschaft leisten müssen,  dennoch stellen wir uns entschieden gegen ungerechte Belastungen zum Nachteil von Kommunen.

Die Staatsregierung muss endlich dafür sorgen, dass es zu einer ausgewogenen Finanzausstattung der Gemeinden und Städte kommt, ohne jemanden zu benachteiligen.

👉 Uns ist wichtig, Transparenz zu schaffen und unsere Bürger umfassend zu informieren, damit jeder weiß, warum Gebühren steigen und Einsparungen nötig werden könnten.

Wir bleiben für Großwallstadt – für eine faire Lösung – dran.

Roland Eppig, 1. Bürgermeister