Grußwort

Roland EppigLiebe(r) Internetsurfer(in),

ich freue mich über Ihr Interesse an den Freien Wählern Großwallstadt und begrüße Sie recht herzlich auf unserer Homepage.

Auf den folgenden Seiten möchten wir Ihnen die Möglichkeit geben, unseren Ortsverband näher kennen zu lernen und Ihnen unsere Arbeit vorstellen.
Im Namen der Freien Wähler Großwallstadt bedanke ich mich bei Ihnen, dass Sie sich die Zeit genommen haben, unsere Seiten anzuklicken und damit Interesse an unserem Ortsgeschehen bekunden.

Roland Eppig
(Vorsitzender)

Neuer Kindergarten

Aufgrund der immer größeren Nachfrage zu Betreuungsangeboten und der künftigen Bedarfsmeldung des Kindergartenträgers, welche durch das Landratsamt bestätigt wurde, entschloss man sich im Gemeinderat eine neue Einrichtung zu bauen.

Im geplanten Neubau sollen fünf Gruppen untergebracht werden. Diese gliedern sich in drei Kindergarten- und zwei Krippengruppen. Eine Kindergartengruppe und zwei Krippengruppen benötigt man zur Kapazitätserhöhung. Die zwei restlichen Kindergartengruppen werden von der Einrichtung St. Katharina verlegt, da man dort die Räume für die steigende Zahl der Hortbetreuung benötigt.

Die Freien Wähler stimmten einstimmig für die neue Einrichtung. Ebenfalls einstimmig war ihr Votum für ein ebenerdiges Gebäude mit verstärktem Fundament. Dieses soll eine nochmalige Erweiterung nach oben ermöglichen.

Das Gebäude wird mit einem Flachdach ausgestattet. Ob dieses konventionell ausgestattet oder begrünt wird, muss noch entschieden werden.

Entscheidung Gemeinderatssitzung 30.07.2019

In der öffentlichen Gemeinderatssitzung wurde vom Gremium mit 11 : 1 Stimmen  der Platzbedarf für eine neue Einrichtung festgestellt.

Damit war der Weg für den Neubau frei. Das ebenerdige Gebäude umfasst eine Nutzfläche von 1174 m². Von dieser Fläche sind laut Raumprogramm der Regierung (Mindestmaße für benötige Flächen und nur diese Größe ist förderfähig),  568 m²  komplett mit 50 % förderfähig. Die Teilflächen daraus, welche für die zusätzlich benötigten zwei Krippengruppen und der Kindergartengruppe benötigt werden, erhalten aus einem Sonderprogramm des Bundes eine Zusatzförderung. Diese beträgt noch einmal 35 % der förderfähigen Kosten. Der Zuschuss-Antrag mit den Plänen muss dann jedoch bis zum 31.08.2019 bei der Regierung eingereicht worden sein. Das Bundesprogramm wird nicht verlängert.

Hier die Tabelle der förderfähigen Räume. Restliche Räumlichkeiten wie zum Beispiel Toilette etc. fallen nicht in das Förderprogramm. Man kann also davon ausgehen, dass ca. 60 bis 70 Prozent der Kosten des Neubaus durch die Gemeinde zu stemmen sind.

Förderfähig sind immer nur die in Spalte eins aufgeführten Maße.

Die Krippenräume wurden in ihrer Größe so gestaltet, dass diese auch für Kindergartengruppen genutzt werden können. Durch die jetzt geplante Größe, kann dort jeweils auch eine Eßecke eingerichtet werden. Ein zweiter Speisesaal war nicht förderfähig.

Der in der Gemeinderatssitzung vorgestellte Plan, dessen Raumaufteilung auch mit dem Träger und den Leitungen abgestimmt war, wurde einstimmig mit 12 : 0 Stimmen im Rat angenommen

 

Veranstaltung „Nachhaltige Mobilität“ durch Brennstoffzelle ein voller Erfolg

Am Mittwoch, 24.07.2019,  führte um 19.00 Uhr, unser Ortsverband in Zusammenarbeit mit der Kreistagsfraktion die Veranstaltung Nachhaltige Mobilität durch Brennstoffzellen durch.

Über 80 Interessierte füllten den Seminarraum des Sporthotels. Vorher konnte man sich ab 18.00 Uhr von Herrn Dr. Ralf Zuber und Bernd Dörr, Chef des Autohauses Dörr,  Fahrzeuge mit moderner Fortbewegungstechnik ansehen. Dieses Angebot nutzten  weit mehr als 150 Personen.

Folgende Fahrzeugantriebe standen zur Ansicht zur Verfügung.

1. Ein Toyota Mirai (reine Brennstoffzelle). Mirai = japanisch Zukunft.

2. Toyota RAV 4 Hybrid. Ausgestattet mit einem Benzinmotor, der eine im Wagen befindliche Batterie speist, welche dann zusätzlich einen Elektromotor antreibt.

3. Renault Hy Kangoo (reines Elektrofahrzeug. Dieses wurde mit einem zusätzlichen Umbausatz für Brennstoffzellentechnik zur Erhöhung der Reichweite aufgerüstet.

In seinem Vortrag ging Herr Dr. Zuber, von der Firma Umicor Hanau, auf alle zurzeit verfügbaren Antriebe ein und kam zu folgendem Fazit: Nur ein Mix aus allem (E-Fahrzeug, Verbrennungsmotor und Brennstoffzelle) bringt uns nach derzeitigem Stand der Technik weiter. Dem Brennstoffzelleantrieb räumt er jedoch aufgrund seiner Umweltfreundlichkeit, weniger Ressourcenverbrauch bei Rohstoffen und großen Reichweiten die größt möglichen Chancen ein. Die Wachstumsraten hingen vor allem aber am Aufbau des dafür nötigen Tankstellennetzes ab. Die Reichweite von Brennstoffzellenfahrzeugen liegt derzeit zwischen 500 km und 800 km. Die Betankung dauert je nach Größe des Tanks zwischen drei und fünf Minuten.

Die Freien Wähler im Kreis Miltenberg und unser Ortsveband unterstützen jetzt eine Petition beim Bayerischen Landtag die Bahnstrecke Wertheim -Aschaffenburg und weitere Nebenstrecken mit Brennstoffzellenzügen zu betreiben. Diese haben aktuell eine Reichweite von ca. 1.000 km.

Hinweis: Die einzigen zurzeit Brennstoffzellenbetriebenen Züge werden in Deutschland hergestellt und im Linienverkehr eingesetzt..

Der Bau einer Brennstofftankstelle für Züge kostet ca. 20 Mio. €. Demgegenüber stehen die Kosten bei der Elektrifizierung von Bahnstrecken in Höhe von 1,2 Mio. bis 2 Mio. € pro Gleis-Kilometer. Also wäre die Brennstoffzellentechnik auch hier von der Kostenseite die günstigere Alternative.

Bild von links nach rechts.

Bürgermeister Eppig, Dr. Hans Jürgen Fahn MdL a. D., Bernd Dörr Chef Autohaus Dörr und Dr. Ralf Zuber vor dem Brennstoffzellenfahrzeug Mirai.

Sogar der Bayerische Rundfunk zeigte Interesse an der Initiative wie aus folgendem Beitrag zu entnehemn ist.

SENDUNG: Regionalnachrichten aus Mainfranken vom 24.07.2019, um 1 1:30 Uhr.

Text.

Freie Wähler wollen Wasserstofftechnik an den Untermain holen

,,Auf den Zug müssen wir aufspringen“, heißt es in einer Pressemitteilung der Freien Wähler im Landkreis Miltenberg. Sie informieren in Großwallstadt (Lkr. Miltenberg) über das Potential von Wasserstofftechnik für die Region.

Dabei beziehen sie sich vor allem auf die geplante Elektrifizierung der Bahnstrecke AschaffenburgWertheim. Noch sind die regionalen Strecken von Aschaffenburg bis Wertheim nicht elektrifiziert. Ein Antrieb per Wasserstofftechnik stellt somit die attraktive
Alternativlösung dar, heißt es. Die Kommunalpolitiker aus dem Landkreis Miltenberg informierten sich vergangene Woche im lndustriepark Höchst über die Brennstoffzellentechnik als Antriebstechnologie. Rund 7 Tonnen Wasserstoff würden dort als Nebenprodukt in der täglichen Produktion anfallen.

Attraktive Alternative
Ab 2022 sei im Taunus die Umstellung einer Flotte von 27 Zügen mit Hilfe der Brennstoffzellentechnologie geplant. Der Projektleiter hat darauf hingewiesen, dass eine Neu-Elektrifizierung von Bahnstrecken zwischen ein und zwei Millionen Euro pro Kilometer nach sich zieht. Ein Antrieb per Wasserstofftechnik stelle eine attraktive Alternativlösung dar.
Wasserstoff sei ein Rohstoff, der überall hergestellt werden könne. Anders als bei Benzin, Diesel und Elektrizität könne sich Deutschland, dem Chemiker zufolge, damit langfristig aus der Abhängigkeit von Rohstoffimporten lösen.

Förderprogramm der Bundesregierung
Bei der lnfoveranstaltung im Business Sporthotel werden Wasserstoffautos präsentiert. Außerdem gibt es einen Votrag über nachhaltige Mobilität am Beispiel der Brennstoffzelle. Bei Brennstoffzellenfahrzeugen wird elektrische Energie aus Wasserstoff oder Methanol
durch eine Brennstoffzelle erzeugt. lm Vergleich zu herkömmlichen batteriebetriebenen Elektroautos können Reichweiten von mehreren hundert Kiiometern erzielt werden. Bei einem bundesweiten Forderprograrnm des Verkehrsministeriums für neue Wasserstoff-Tankstellen übernimmt der Bund, laut Freie Wähler,  aktuell bis zu 50 Prozent der lnvestitionskosten. Somit soll bis 2025 eine Steigerung von bisher 70 Tankstellen auf 400 deutsche Standorte möglich sein.

H 2, Tankeinfüllstutzen eines Pkw. Druckluftfüllung mit 700 bar.

Klimaoffensive der Freien Wähler im Landkreis Miltenberg

Die FreienWähler des Landkreises Miltenberg führen auf Initiative unseres Ortsvereins eine Veranstaltung zur Klimaoffensive für Fahrzeuge mit Wasserstofftechnik durch.

Wann: Mittwoch, 24.07.2019, 18.00 Uhr,
Wo: Sporthotel Großwallstadt, Am Neubergsweg 6 – 10.
Fahrzeugbesichtigung ab 18.00 Uhr

Erläuterung:

Die Kombination von Wasserstoff und Brennstoffzelle ist ideal für das Vorantreiben sauberer Mobilität, des Klimaschutzes und der Energiewende. Sie ermöglicht das Speichern von Energie und emissionsfreies Autofahren. Denn als  Emission hinterlässt ein Wasserstoffauto lediglich ein paar Tropfen Wasser auf dem Asphalt. Für Bayern und den bayerischen Untermain bietet sich daruch eine große Chance, bei Innovation, Wertschöpfung und Nachhaltigkeit eine Vorreiterrolle einzunehmen. Die Reichweite von Fahrzeugen mit Brennstoffzelle ist bislang deutlich größer als die von batteriegetriebenen E-Fahrzeugen.  Die Betankung dauert ebenfalls nur ca. drei Minuten.

Im Raum Hanau forschen Umicore, Heraeus und das Fraunhofer Institut aktiv an der Brennstoffzellentechnologie. Inzwischen gibt es in Hanau bereits Lieferfahrzeuge mit Brennstoffzellentechnik.

Die Freien Wähler im Landkreis Miltenberg wollen in der oben genannten Informationsveranstaltung diese neue Technik, mit einem Fahrzeug von Toyota (Mirai)  und einem HyKangoo, welche mit Wasserstoff betrieben werden, vorstellen.

Ab 19.00 Uhr referiert Ralf Zuber von Umicore Hanau zum Thema Brennstoffzellen.

Des Weiteren berichten wir von den Aktivitäten, die Maintalbahn mit Brennstoffzellenzügen auszustatten.

Zu dieser Veranstaltung sind alle Interessierten recht herzlich eingeladen.

Öffentlicher Nahverkehr

Sprichwörtlich auf den Zug aufspringen heißt hier die Devise.

Bild Alstom com.

Der in Niederachsen vom französischen Konzern Alstom  hergestellte Zug Coradia iLint 54 ist der bisher weltweit einzig betriebene Brennstoffzellenzug. Er ist die beste Alternative für noch nicht elektrifizierte Bahnstrecken. Ein solcher Zug soll eine Reichweite von bis zu 1.000 km haben. In Niedersachen fahren derzeit zwei Züge im Probebetrieb. Der Rhein-Main Verkehrsverbund hat 27 solcher Züge bestellt und will diese  spätestens zum Fahrplanwechsel 2022/2023 geliefert bekommen.

Anders sieht es bei den Brennstoffzellenbussen aus. Hier hat China mit dem kanadischen Hersteller Ballard die Nase vorn.

Brennstoffzellen Pkw

Bild von  Toyota: Modell  Mirai

Artikel Main Echo zur Jahreshauptversammlung am 10. April, 19.30 Uhr, Gaststätte „Wallstadt’s“.

Folgender Artikel zu unserer Jahreshauptversammlung erschien am 16. April im Main Echo.

Herkulesaufgabe Wasser stemmen

Bilanz und Ausblick in Jahresversammlung

Da keine Vorstandswahlen anstanden, haben sich die Freien Wähler Großwallstadt in ihrer Jahreshauptversammlung auf die Ortspolitik konzentriert. Mit dem seit 2002 Erreichten sei man sehr zufrieden und für kommende Aufgaben gut gerüstet, lässt Roland Eppig (FW) in einer Pressemitteilung verlauten.

In der Vergangenheit seien demnach wichtige Weichen, wie Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Breitbandausbau und Investitionen in die Wasser- und Abwasserversorgung richtig gestellt worden.

Herkulesaufgabe sei dabei die Sicherung der Wasser- und Abwasserversorgung, die Anfang 2021 abgeschlossen sein soll. Die Lösung der Aufgabe, den seit 2001 bis dahin um 581 % steigenden Bedarf zu decken, sei nicht nur für den Ort, sondern auch für die Arbeitsplätze in der Region wichtig.

Der Zustand des Wasser- und Kanalnetzes befindet sich laut Freien Wählern im grünen Bereich; die Infrastruktur werde vom Abwasserverband Main-Mömling-Elsava sehr gut betreut. Ein Beispiel sei hier der nur 1,15 prozentige Verlust – bei geförderten gut 718.000 m³ ein Spitzenwert.

Als Projekte, die 2019 abgeschlossen werden sollen, wurden die Erweiterung der Aussegnungshalle und die Verkehrsführung rund um das Kriegerdenkmal genannt. Für die kommenden Jahre stünden Schulturnhallenneubau, Erweiterung Krippen-, Kindergarten und Hortplätze, die Sanierung der Lindenstraße und Volkshalle, Ausweisung von Wohnbau und  Gewerbeflächen sowie die Erweiterung des Bauhofs auf der Agenda.

js.

Die auf uns wartenden Aufgaben wollen wir mit einem guten Team und konstruktiver Arbeit im Gemeinderat umsetzen, welches bei der Wahl 2020 antreten soll. Hierbei will man auch junge Menschen mitnehmen und für die Ortspolitik begeistern. Denn nur so, ist eine dauerhafte positive Entwicklung von Großwallstadt gewährleistet.

Wahlaufruf Europawahl Sonntag, 26. Mai 2019

Sehr geehrte Wählerinnen und Wähler

Am Wahltag können Sie entscheiden, wie sich die Zukunft Europas gestaltet. Gehen Sie zur Wahl damit Deutschland eine starke Stimme im Parlament erhält. Die Parteienlandschaft bietet der Wählerschaft ein breites Band. Gerade diese Vielfalt müsste es jedem Wähler leicht machen, eine Gruppierung zu finden, welche seine Interessen vertreten kann.

Sollten Sie sich für die „Freien Wähler“ entscheiden hier zwei Kernpunkte in Europa aber auch in Bayern.

1. Die Wasserversorgung ist eine kommunale Aufgabe und darf kein Spielball von Konzernen werden. Plakate Europa und Landtagswahl.

2. Regionale Wertschöpfung ist wichtig. Diese geht verloren wenn nur bei Internetkonzernen bzw. Anbietern eingekauft wird. Dies schädigt die Einkaufsmöglichkeiten vor Ort und führt zu Schließungen von Einzelhandelsgeschäften.